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Gute Fette und schlechte Fette
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Gute Fette und schlechte Fette

Fette sind ein Geschmacksträger und geben dem Essen ein besonderes Mundgefühl.
Doch Fett ist mit 9 Kilokalorien je Gramm Energielieferant Nummer Eins und kann - im Übermaß verzehrt - die Entwicklung von Übergewicht begünstigen.
Für diejenigen, die auf ihr Gewicht achten wollen, hält Becel daher auch Produkte im Sortiment bereit, deren Fettgehalt reduziert ist.

Neben der Fettmenge sollten wir aber auch darauf achten, welches Fett wir essen. 
Fette werden zum Aufbau von Zellmembranen benötigt und erfüllen zahlreiche andere wichtige Funktionen im Stoffwechsel. Nicht jedes Fett ist jedoch gleich gut für ein gesundes Herz 

GUTE FETTE

Ungesättigte Fette gelten als „gute“ Fette, es gibt zwei Arten: mehrfach ungesättigte und einfach ungesättigte Fette.

Mehrfach ungesättigte Fette stecken zum Beispiel in:

  • Nüssen, z.B Walnüsse
  • Fetthaltigem Fisch wie Lachs, Hering und Makrele
  • Pflanzenöl wie Maiskeimöl, Sonnenblumenöl und Rapsöl 
  • Becel Streich- und Zubereitungsfette
Ungesättigte Fette tragen zu einer guten Gesundheit bei.

Einfach ungesättigte Fette befinden sich zum Beispiel in:

  • Olivenöl
  • Rapskernöl
  • Einigen Nüssen wie Erdnüssen

SCHLECHTE FETTE

Gesättigte Fette und Trans-Fettsäuren bezeichnen wir als „schlechte“ Fette. Zu viele schlechte Fette in der Ernährung sind einer der Hauptgründe für einen erhöhten Cholesterinwert.

Gesättigte Fette stecken u. a. in:

  • Butter & Schlagobers
  • Fetten Fleisch- und Wurstwaren
  • Fettreichem Käse
  • Fettreichen Milchprodukten

Trans-Fettsäuren entstehen bei der teilweisen Härtung von Pflanzenöl und können sich zum Beispiel in:

  • Fettreichen verarbeiteten Lebensmitteln wie Kuchen und Gebäck und Frittiertem verstecken.
  • Trans-Fettsäuren sind besonders ungünstig für den Körper. Sie erhöhen nicht nur das schlechte Cholesterin (LDL-Cholesterin), sie senken auch noch das gute Cholesterin (HDL-Cholesterin).

Wie Sie schlechte Fette durch gute Fette ersetzen können

  • Steigen Sie von Butter auf Becel Streichfette um, die mehrfach ungesättigte Fette enthalten. Als Faustregel gilt: Je härter ein Aufstrich bei Raumtemperatur, desto höher ist sein Anteil an gesättigtem Fett.
  • Ersetzen Sie Zwischenmahlzeiten wie Kuchen und Kekse durch Obst, Rohkost oder fettarmen Joghurt.
  • Gewöhnen Sie sich an, beim Einkaufen den Fettgehalt von Lebensmitteln auf der Verpackung zu überprüfen. Wählen Sie die Produkte mit dem geringsten Anteil an gesättigtem Fett, mehr als 20 g gesättigte Fettsäuren pro Tag sollten es insgesamt nicht sein.
  • Bevorzugen Sie fettarme Milchprodukte, Käse mit max. 30 % Fett in der Trockenmasse sowie Mager- oder fettarme Milch.
  • Ersetzen Sie verarbeitete und fettreiche Fleisch- und  Wurstwaren (z.B. Bauchfleisch und Extrawurst) durch mageres Fleisch (z.B. Filet) und schneiden Sie das sichtbare Fett ab, bevor Sie das Fleisch zubereiten.
  • Wählen Sie statt Rind und Schwein Hühnchen, Putenfleisch oder mageren Fisch. Fettreiche Fischsorten wie Makrele, Hering oder Lachs sollten ebenfalls mindestens einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen.